Bali

Reisebericht - "Bali die grüne Insel"

Die Insel Bali mit den äußerst reizvollen Gegenden und ihrem schwer beschreibbaren tropischen Flair, entwickelt sich immer mehr zu einem populären Reiseziel in Asien. Bali gehört zu Indonesien, dessen Staatsgebiet den größten Archipel mit ca. 13.700 Inseln umfasst. Indonesien reicht von Sumatra (Westen) bis Neuguinea (Osten) und von Timor (Süden) bis Kalimantan (Norden) --> (siehe dazu auch unseren Reisebericht Kalimantan - Borneo). Bali ist die westlichste der kleinen Sunda-Inseln und umfasst eine Fläche von 5561 km². Die höchste Erhebung ist der noch aktive Vulkan Gunung Agung mit 3142 m Höhe. Auf Bali befinden sich 10 aktive Vulkane, wobei diese bis in die jüngste Geschichte immer wieder verheerende Folgen auslösten. Die Wirtschaft Balis basiert in erster Linie auf einer traditionellen hochentwickelten Landwirtschaft. Der größte Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche wird für den Reisanbau genutzt. Wobei 3 Sorten angebaut werden - roter, schwarzer und weißer Reis. Der rote Reis dient ausschließlich den Zeremonien und bildet auf Bali die hauptsächlich angebaute Sorte. Der preisgünstigere weiße Reis muss deshalb als Nahrungsmittel von Java importiert werden. Ca. ein Fünftel der landwirtschaftlichen Flächen ist als Nassfeldkulturen für den Reisanbau angelegt, auf welchen somit bis zu 3 Ernten pro Jahr eingebracht werden.

Blick über die Reisterrassen
Blick über die Reisterrassen
Blick über die ReisterrassenBlick über die Reisterrassen

innerhalb von 1/2 Stunde ca. 0,5 m Wasser auf der Straße

Aufgrund der Äquatornähe verfügt Bali ganzjährig über ein sommerliches Klima. Die Tagestemperaturen betragen in Küstennähe ca. 27° bis 30°C. Die Regenzeit ist von November bis April. Zur Regenzeit können sich innerhalb weniger Minuten Flüsse, Straßen und Wege zu reißenden Sturzbächen verwandeln. Anschließend scheint dann sofort wieder die Sonnen und verwandelt die Luft in eine schwüle Gewächshausatmosphäre.
Im Februar 2002 bereisten wir die Insel. Der Touristenansturm hielt sich in dieser Zeit in Grenzen. Die Hauptsaison ist von Mai bis September. Der Tourismus ist zunehmender Wirtschaftsfaktor. Zur Zeit sind ca. 20% der Bevölkerung in der Touristenbranche beschäftigt. Dazu muss man jedoch auch noch die indirekt vom Tourismus profitierenden Beschäftigten (Verkäufer, Händler, Kunsthandwerker, Taxifahrer usw.) zählen. Die Hotelanlagen sind in Bali "alle" schön und sehr komfortabel ausgestattet. Wir hatten uns für das "Radisson Bali" Hotel in Sanur entschieden und fanden ein großes Hotel mit einer großzügigen Anlage, einer wunderschönen Poollandschaft und gut eingerichteten Zimmern vor. Das "Radisson Bali" liegt ca. 500 m weg vom Strand und hat einen eigenen Zubringerbus zum Strand mit hoteleigenen Liegen usw. Die angeblich laute Straße ist uns dabei weniger unangenehm aufgefallen. Ganz im Gegenteil; denn gleich über die Straße in den vielen Nebenstraßen konnte man Bali mit seinen einheimischen Geschäften erleben, was man von den Touristenstrandanlagen, den wie Perlen aufgereihten Hotels mit den überquellenden Souvenirläden, Gaststätten, Mietstationen und Taxifahrern nicht sagen kann. Frontansicht Hotel Radisson  Bali
Innenhof vom Radisson Bali
Pool im Radisson Bali
am Pool
Pandang Bai in der Pandang Bai
Hafen an der Pandang Bai nur wenige Besucher in einer der Buchten der Pandang Bai
Nördlich von Sanur befindet sich die Pandang Bai. Die kleine Stadt ist sehr stark von der Hafenanlage geprägt, denn von hier aus kann man mit der Fähre nach Lombok und nach Nusa Penida übersetzen. Die benachbarten kleinen Strände sind noch relativ unberührt, jedoch auch schwer auf dem Landweg zu erreichen, man sollte deshalb mit einem kleinen Boot zu den Stränden fahren. Natürlich kann man auch wie wir, auf schmalen Pfaden über die Hügel zum Strand gelangen.
Eintrittskarte in den Monkey - Forest Eintrittskarte in den Monkey - Forest Rückseite Eine alte und schöne Parkanlage in Padangtegal bei Ubud ist der sogenannte Affenwald - der Monkey Forest. Ein riesiger Waringi-Baum im Zentrum der Parkanlage, eine kleine Tempelanlage und unzählige Affen sind Anziehungspunkt für hunderte Touristen. ...und auch wir mussten dahin. "... was machen die denn da ?" anlegen eines Sarong, um den Tempel betreten zu dürfen
4 nein 3 Affen im Forest
Die ehemalige Residenz des Rajas von Ubud, eine alte Palastanlage, befindet sich im Zentrum von Ubud. Hier leben die Nachkommen in einem kleinen Privatgelände und die 14 Bungalows werden als Hotel genutzt. Die Anlage ist prunkvoll ausgestattet und auf jeden Fall sehenswert. Tür innerhalb der Residenz des Rajas von Ubud Decke in der Residenz des Rajas von Ubud Sitzgruppe mit Tisch und Stuhl in der Residenz des Rajas von Ubud
Sitzgruppe in der Residenz des Rajas von Ubud Sitzgruppe mit Tisch und Stuhl in der Residenz des Rajas von Ubud Sitzgruppe mit Tisch und Stuhl in der Residenz des Rajas von Ubud
Küche am Straßenrand und wir lassen uns es schmecken Gleich gegenüber der Palastanlage befindet sich eine kleine Garküche, in welcher wir zu Mittag gegessen haben. Für 8 Essen zusammen 15 € gute indonesische Küche. Wer Indonesien kennenlernen will, sollte nicht nur in den Touristenrestaurants und in den Hotelanlagen essen. Gerade in den vielen kleinen Küchen am Straßenrand kann man gut, scharf und landestypisch essen.